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Aktuelles bei ROMIRA

Schnecken auf der Überholspur

07.05.2019

Höchste Qualitätsstandards und auf den Kunden zugeschnittene Produkte – dafür sind ROWA Masterbatch und ROMIRA als Branchenspezialisten gleichermaßen bekannt. Bisher weniger bekannt ist ein gemeinsames, technisches Herzstück der Unternehmen: Das sogenannte Schneckenhaus, in dem die Wellenpaare der Extruder gelagert sind.

Pinneberg, den 07. Mai 2019 – Die Räumlichkeiten des Schneckenhauses sind so konstruiert, dass die Experten von ROWA Masterbatch und ROMIRA im Handumdrehen die gewünschten Schneckenwellen und Schneckenelemente zur Hand haben, um defekte Teile schnell austauschen oder notwendige Änderungen der Schneckenkonfigurationen vornehmen zu können. Sauber sortiert nach Funktion und Größe in geräumigen Schubladen und schmiedeeisernen Wandkonsolen lagern die Schätze: Über 3.100 Schneckenelemente, etwa 55 Schneckenwellen und mehr als  300 verschiedene Typen – so die beeindruckenden Bestandszahlen im Schneckenhaus, das ebenso von ROWA Masterbatch wie von ROMIRA genutzt wird. Aber nicht nur die systematische und effektive Lagerung zeichnet die Räumlichkeiten aus. Das Schneckenhaus wurde auf einen optimalen Workflow zugeschnitten.

Im ersten Schritt erfolgt an der Produktionsmaschine der Ausbau der Extruderschnecke, die dann abkühlen muss, bevor sie zum Schneckenhaus transportiert wird. In der Strahlmaschine wird die Extruderschnecke zunächst gereinigt, um anschließend über die installierten Laufbänder aus der Strahlkabine heraus in den mittleren Raum transportiert zu werden, der zur Begutachtung dient. Hier prüfen Fachleute die Schnecken auf Sauberkeit und veranlassen gegebenenfalls eine Nachbehandlung. Falls Schäden oder Verschleiß an den Elementen zu verzeichnen ist, werden die defekten Teile nun mit Hilfe einer Schnecken-Abzugsvorrichtung schonend ausgetauscht und die Schnecke nochmals einer intensiven Prüfung unterzogen. Die präventive Wartung macht sich auch an dieser Stelle bezahlt. Alle Schneckenelemente werden über das vorhandene ERP-System bestandsmäßig geführt, so dass jederzeit sichergestellt ist, dass die zur Herstellung der Compound- und Masterbatchspezialitäten notwendigen Komponenten verfügbar sind. Schließlich gelangt die Extruderschnecke über Laufbänder in den Lagerraum, wo sie ihren Platz in den gekennzeichneten Wandkonsolen findet.

Das Schneckenhaus ermöglicht einen effizienten Workflow, minimiert Fehlerquellen und ermöglicht, dass die gewünschten Schneckenkonfigurationen jederzeit dargestellt werden können. Die Kunden von ROWA Masterbatch und ROMIRA können sich somit darauf verlassen, dass die Compounds und Masterbatches reproduzierbar hergestellt wurden.



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