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Aktuelles bei ROMIRA

Lasermarkierung von Kunststoffen

18.09.2018

Mit höchster fachlicher Kompetenz setzt die ROMIRA als Produzent von technischen Compounds und Blends seit über 25 Jahren Standards.

Pinneberg, den 18. September 2018 – Know-how und das Bestreben, dem Kunden stets die bestmögliche Lösung anzubieten, zeichnen das Unternehmen ebenso aus wie Innovationskraft, Flexibilität und nicht zuletzt hochmoderne Produktionsanlagen. Dank des modernen Zeichen­lasers­ der ROWA Masterbatch kann die ROMIRA eine geprüfte und breite Palette bereits eingestellter sowie kundenspezifischer Produktlösungen für das Lasermarkieren offerieren.

Die Vorteile der Lasertechnik – beispielweise gegenüber dem Tampondruck – sind überzeugend: Der Laser arbeitet schnell, flexibel, selektiv, präzise, berührungslos und dadurch besonders effizient. Ein Umrüsten entfällt, und die Produktionszeit reduziert sich, ebenso wie die Ausschussmenge.

Das Verfahren des Lasermarkierens wird in der Produktkennzeichnung – also zum Beschriften und Markieren beispielsweise für Seriennummern – eingesetzt sowie zur Änderung des Oberflächendesigns hinsichtlich Farbgebung und Strukturierung. Qualitätsbestimmend sind neben den eingestellten Laserparametern das verwendete Laser-Additiv sowie das Material selbst.

Bei Polycarbonat (PC) und Styrolpolymeren (PS, ABS, ASA, AES, SAN) wird eine dunkle Beschriftung durch partielle Karbonisierung, sprich Verkohlung, erreicht. Bei Polyacetalen (POM) und Polyacrylaten (PMMA) gelingt eine helle Beschriftung durch Aufschäumung.

Polycarbonat ist auch ohne Laseradditive gut beschriftbar, allerdings kann durch die Verwendung richtiger Laseradditive die Qualität der Beschriftung – Konturschärfe und Kontrast – enorm verbessert werden. Zur Beschriftung von Styrolpolymeren wird hingegen generell ein Laseradditiv benötigt, da die Markierung ohne spezielle Additive nur sehr schwach ist. Polyacetale und Polyacrylate schäumen durch die Wechselwirkung mit dem Laser eher auf und ergeben bei entsprechender Additivierung sehr kontrastreiche, helle Markierungen in dunklen Farben.

Glasfasern und Glaskugeln haben in der Regel keinen Einfluss auf die Markierbarkeit. Mineralfüllstoffe wie Talkum können sich jedoch leicht negativ auswirken. Außerdem können die in einigen flammgeschützten Produkten verwendeten Flammschutzadditive eine Lasermarkierung erschweren, da diese den Verbrennungsprozess verhindern.

Im allgemeinen Vergleich erweist sich die Kunststoffbeschriftung durch Lasermarkierung als probates Verfahren mit hohem Nutzen. Die ROMIRA ist hier dank langjähriger Erfahrung und gruppenübergreifendem Fachwissen der perfekte Partner und steht auch gern für Neuprojekte zur Verfügung.



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